Vulkanausbruch im Meer bei El Hierro

Update vom 4.11.11

Sieh an :-)
Artikel: Canarias7

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In der Canarias 7 ist heute ein Artikel über die Folgen des Vulkanausbruchs auf der kanareninsel El Hierro, der mich doch mehr als verwundert.

http://www.canarias7.com/articulo.cfm?id=235793

Es wird geschrieben: “Die großen Fische seien gleich beim ersten Ausbruch getötet worden und man sehe jetzt noch tote Fulas, Lisas und Pajeverde.
Dies sei eine biologische Naturkatastrophe.
Sicher ist das eine Katastrophe, nur Naturkatastrophen regenerieren recht schnell.
Die Todesursachen durch den Ausbruch sind: Punktuelle Erwärmung, rasante pH-Wert-Absenkung, starke Trübung des Wassers mit giftigen Substanzen (Natursubstanzen), Sedimentschicht auf dem Meeresboden.
Die ersten 3 Punkte werden sich in kürzester Zeit verflüchtigen. Der “neue” Bodengrund ist extrem Nährstoffreich und bietet vielen Lebewesen hervorragende Bedingungen.
Da einige “höhere Algen” überlebt haben, werden sie sich schnell vermehren. Zeit dazu haben sie, denn ihre Fressfeinde (Seeigel) sind mit vernichtet worden.
Jungfische bekommen somit wesentlich mehr Versteckmöglichkeiten und ihre Räuber müssen sich auch erst wieder ansiedeln.
Es ist auch erwiesen, das unbesetzte Nischen in der Natur, sofort von Lebewesen genutzt werden.
Welches Potenzial in den Fischen steckt, sieht man auch z.B. an diesem Foto.

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Es sind junge Lisas.
Haben sie genug Verstecke zur Verfügung, werden auch viel mehr Tiere erwachsen werden und nicht einem Räuber zum Opfer fallen.
Wäre ein Vulkan ein dauerhaftes Problem, wie ist es dann z.B. möglich, das sich vor Kalifornien die größten Kelbalgen-Wälder entwickeln konnten. Dort ist ein Feuerring unter Wasser, er versorgt die Gegend permanent mit Nährstoff. Die biologische Vielfalt ist dort enorm hoch.

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2 Antworten auf Vulkanausbruch im Meer bei El Hierro

  1. Roland sagt:

    Danke, deinen Artikel habe ich mit großen Interesse gelesen! :-)

  2. admin sagt:

    Nun, ist nur sehr vereinfacht erklärt. Das biologische System ist viel komplexer, würde aber den Rahmen sprengen.
    Sollte nur verdeutlichen, das Leben wird sich schnell neu aufbauen und fängt am kleinsten Glied an.

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