Moya
Spanien
Gestern sind wir nach Moya gefahren, um unter anderem auch die besten süßen Backwaren, die auf Gran Canaria hergestellt werden, zu probieren. Wir wurden nicht enttäuscht, es sind wahre Leckerbissen. Auch im Inneren der kleinen Läden wurde man sehr freundlich bedient. Wären wir am Sonntag in der Frühe dort gewesen hätten wir das bunte Markttreiben bestaunen können, was wir auch noch nachholen werden. Die Skulptur der Marktfrau erinnert an die alten Zeiten.
Gleich zu Beginn hatte ich das Glück, Francisco Rodriquez Almeida kennen zu lernen, der selbst Hand anlegte um das Geländer seines “Wasserbesitzes” zu streichen. Er erzählte mir, dass dies seit dem 19. Jahrhundert im Familienbesitz ist. Er ließ sich auch gerne fotografieren.
Das zweistöckige Gebäude wo die Wasserbehörde, Heredad de Aqua, untergebracht ist hat einen besonderen Eindruck auf mich gemacht. Es stammt aus der Zeit der Wasserbarone.
Bilder der dreischiffigen Kirche “Nuestra Senora de la Candelaria” mit ihren beiden Türmen, ist schon hinreichend bekannt, habe aber trotzdem Fotos gemacht. Auch der Ausblick von der Plattform der Kirche ist atemberaubend, Natur pur.
Schräg gegenüber der Kirche befindet sich ein Museum, das dem Dichter und Arzt Tomas Morales (1884-1921), gewidmet ist, der hier geboren wurde. Der Eintritt ist kostenlos und man kann sich auch hier:
www.tomasmorales.com weiter informieren.
Auch befindet sich auf der Plaza de Tomas Morales eine Gedenktafel, die an Miguel de Unamuno erinnert.
Was mir bei meinem kleinen Rundgang auch große Freude gemacht hat, dass ich einen Barbier kennen lernen konnte, der auch für ein freundliches Gespräch und für ein Foto bereit war, auch der Kunde wurde gefragt, ob er einverstanden ist. Er freut sich über jeden Besuch: Barberia Santana, No. 3, das schrieb er mir extra auf meinen Block, während der Kunde geduldig wartete. Wir verabschiedeten uns sehr herzlich.
Wir fuhren dann noch ein wenig weiter und entdeckten sogar ein Steinrose, die an einem Baumstamm wächst. Man muss etwas genauer hinschauen, dann kann man sie erkennen. Wieder ein Wunder der Natur.
An den weiteren Bildern kann man die herrliche Landschaft erkennen, nicht umsonst heißt Moya, Villa verde, die grüne Stadt.
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Ein wirklich schöner, ausführlicher Bericht über Moya mit passender Bildbeschreibung. Ist aber auch eine schöne Stadt. Toll gemacht
Danke für den Artikel, sehr schön
Toller Bericht und Fotos. So lernt man das echte Gran Canaria kennen. Nicht nur Strand und Meer hat diese Insel.
Ein ganz, ganz toller Artikel einer bezaubernden Ortschaft!
Und die Bilder sind zauberhaft. Besonders gefallen mir die beiden Fotos vom Interieur des Cafés.
Allerdings muss ich bei dem Urteil über die besten Backwaren auf der Insel vehement widersprechen. Die besten Torten zaubert der Schweizer Konditor in El Tablero, der auch ein Café in Las Palmas ganz in der Nähe des Las-Canteras-Strands besitzt/besaß. (Gibt es den noch?)
Hätte ich längere Zeit auf GC verbracht als ein Jahr, wäre die Rückkehr nach Deutschland nur noch per Lastkahn möglich gewesen.
Ein freundschaftlicher Gruß vom Ruhrpott auf die Insel von
Dirk
Hi Dirk,
, danke für den Tipp!
vielen Dank
Nach dem Schweizer Konditor werde ich mal “Ausschau” halten
Ein lieber Gruß in den Ruhrpott von der Insel von Laura